Haus der Familie

„Haus der Familie“

Im ehemaligen Gebäude der Fachschule für ländliche Hauswirtschaft in Breitenwang

 

 

Vor vielen Jahren wurde die Errichtung eines Hauses der Familie bereits diskutiert. Geplant war die Errichtung eines neuen Gebäudes hinter dem Josefsheim. Mehrere Kinderbetreuungseinrichtungen sollten dort untergebracht werden und den Garten und andere Einrichtungen gemeinsam nutzen. Gescheitert ist dieses Vorhaben an Komminikationsproblemen und am mangelnden gemeinsamen Umsetzungswillen.

Bürgermeister Oberer hat nun einen neuen Anlauf genommen und das ehemalige Gebäude der Haushaltungsschule in Breitenwang für ein „Haus der Familie“ vorgeschlagen. Die Bedingungen für die erfolgreiche Umsetzung dieses Vorschlages sind diesesmal wesentlich besser. Das Haus gehört dem Land und es ist in einem hervorragenden Zustand. Nachdem das Haus früher als Schule und Internat geführt wurde bietet es ideale Voraussetzungen um es als Haus der Familie führen zu können. Von der Küche über Computereinrichtungen bis zum Schlafplatz und einem großen Garten ist alles vorhanden.

Es könnten in diesem „Haus der Familie“ Kinderbetreuungseinrichtungen untergebracht werden, Nachmittagsbetreuung, Beratungsstellen bis hin zu Notunterkünfte wenn Menschen aus familiären Gründen dringend einen Schlafplatz brauchen. Nach Vorschlag des Bürgermeisters der Marktgemeinde Reutte könnte dieses Haus gemeindeübergreifend geführt werden und es würden nicht nur die Talkesselgemeinden davon profitieren. Es wäre auch ein klares Zeichen von Gemeindeübergreifenden Umsetzungswillen und von sachbezogener Zusammenarbeit. Diesbezüglich hat das neue Kinderbetreuungsgesetz vor allem kleinere Gemeinden vor schwierige Aufgaben bei der Einhaltung gestellt.

Bürgermeister Oberer hat Bezirkshauptfrau Katharina Schall schriftlich gebeten diesen Vorschlag zu unterstützen. Er hat dieses gemeinsame Projekt auch den Bürgermeistern des Planungsverbandes Reutte und Umgebung vorgeschlagen. Es waren alle 11 Bürgermeister anwesend und von der neuen Möglichkeit sehr angetan. Planungsverbansobmann Hanspeter Wagner wurde einstimmig beauftragt federführend für den Planungsverband in Sache „Haus der Familie“ tätig zu werden. Ein erstes Gespräch hat anläßlich der Bürgermeisterkonferenz mit Landeshauptmann Günter Platter bereits stattgefunden.

Idealere Voraussetzungen werden wir fast nicht mehr bekommen, meinte der Chef der Marktgemeinde Reutte. Das Haus ist in einem tadelosen Zustand, zentral gelegen, es gehört dem Land Tirol, es ist ein absoluter Bedarf gegeben und alle 11 Burgermeister des Planungsverbandes 2 wollen die Umsetzung dieser Idee. Bürgermeister Oberer bittet alle dafür verantwortlichen Stellen, insbesondere das Land Tirol an einem Strang zu ziehen. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit diese Idee weiter voranzutreiben, weil Kinder und Familie unser wichtigstes Gut in der Gemeinde sind“, sagte Bürgermeister Oberer abschließend.